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Schulgründungsprojekt macht große Schritte nach vorn

Im Schulgründungsprojekt in Kirchbrak geht es mit viel Engagement, Zuversicht und tatkräftiger Unterstützung weiter voran. In den vergangenen Wochen konnten wichtige Meilensteine erreicht werden – und auch wenn die offizielle Genehmigung noch aussteht, wächst die neue Schule Schritt für Schritt weiter. 

Ein wichtiger Schritt war Ende Mai die Einreichung der überarbeiteten Fassung des Konzeptes sowie des Antrags beim Regionalen Landesamt für Schule und Bildung (RLSB). Damit ist ein weiterer großer Abschnitt auf dem Weg zur Schulgründung geschafft. Gleichzeitig konnten bereits einige Hürden genommen werden: Besonders erfreulich ist, dass inzwischen auch das pädagogische Team an Bord ist und das Projekt damit nicht nur organisatorisch, sondern auch inhaltlich immer konkretere Formen annimmt. 

Auch am Schulgebäude selbst wird weiter gearbeitet. Der Brandschutz wurde geprüft, neue Brandmelder sind geplant und werden angebaut. Parallel dazu laufen mehrere Arbeitseinsätze, bei denen viele helfende Hände mit anpacken. Mit fachkundiger Unterstützung durch die Keunecke GmbH und Farbwerk Möller wird die Schule nicht nur vorbereitet, sondern auch sichtbar freundlicher und bunter gestaltet. Dazu kommen zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer, die bereits im Einsatz waren – weitere Arbeitseinsätze sind schon geplant. So wird aus einer Idee Schritt für Schritt ein lebendiger Schulort. 

Wann genau über den Antrag entschieden wird, ist derzeit noch unklar, denn eine Rückmeldung des RLSB liegt bislang nicht vor. Die Vorbereitungen laufen dennoch weiter mit dem Ziel, am 15. August in den Schulstart gehen zu können. Sollte die Genehmigung bis dahin nicht vorliegen, bedeutet das jedoch nicht das Ende des Projekts: Dann wird die Schule entweder zum Halbjahr oder zum nächsten Schuljahr starten. 

Damit dieser Schulstart gelingen kann, braucht das Projekt neben Zeit, Engagement und praktischer Unterstützung noch einen weiteren wichtigen Baustein: Menschen, die bereit sind, eine Bürgschaft zu übernehmen. 

Dabei ist dem Schulgründungsprojekt eines besonders wichtig: Transparenz. Eine Bürgschaft bedeutet in diesem Fall nicht, dass sofort Geld gezahlt oder gespendet werden muss. Vielmehr geht es darum, mit dem eigenen Namen für einen Betrag von bis zu 3.000 Euro einzustehen. Diese Bürgschaften sind notwendig, weil die GLS Bank die benötigte Kreditsumme nur dann auszahlt, wenn ausreichend Bürgschaften vorliegen. 

Kurz gesagt: Wer eine Bürgschaft übernimmt, unterstützt die Schulgründung auf wichtige Weise, ohne zunächst Geld einzahlen zu müssen. Erst durch genügend Bürgschaften kann die finanzielle Grundlage geschaffen werden, damit die Schule wie geplant starten kann. Alle Informationen und die Unterlagen zur Übernahme einer Bürgschaft kann man auf der Homepage www.bildung-die-bleibt.de finden. 

Das Schulgründungsprojekt lebt schon jetzt von einer starken Gemeinschaft: von Menschen, die planen, mitdenken, anpacken, renovieren, organisieren und Verantwortung übernehmen. Mit jeder helfenden Hand, jeder guten Idee und jeder Bürgschaft wächst die Hoffnung, schon bald die ersten Kinder in der neuen Schule begrüßen zu können. 

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